Rekonfigurierbare Datenflussarchitekturen in der Robotik
Zukünftige robotische Systeme benötigen dezentrale und verteilte Rechenarchitekturen für Intelligenz und Autonomie

Hendrik Wöhrle und Frank Kirchner

Intelligente und autonome Roboter sind für die Entwicklung der Industrie 4.0 von essentieller Bedeutung. Sie werden als direkte Interaktionspartner gemeinsam mit dem Mensch Aufgaben lösen und Arbeiten verrichten, die wesentlich komplexer als die heutigen Aufgaben typischer Industrieroboter sind. Dabei müssen sie sich in einer unübersichtlichen und unvorhersehbaren Umwelt zurechtfinden und auf Ereignisse sofort reagieren können. Um diese Umwelt erfassen zu können und Handlungen zu planen, ist die Echtzeitverarbeitung komplexer Sensorinformationen notwendig. Herkömmliche Rechnerarchitekturen stellen sich hierbei als unzureichend heraus. Daher werden am DFKI RIC Hardware-Beschleuniger für die Robotik auf Basis des Datenflussparadigmas entwickelt.

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Kolumne

Industrie 4.0: Knackpunkt Mensch

Götz-Andreas Kemmner

Wieder einmal gibt es ein neues Schlagwort, das nicht weniger als eine neue Industrielle Revolution verspricht: Industrie 4.0. Viele Begriffe und Ideen rund um Industrie 4.0 gleichen dabei frappierend denen, die in Zusammenhang mit CIM (Computer Integrated Manufacturing) Mitte/Ende der 80er Jahre verwendet wurden. Gegenüber damals sind wir heute technologisch deutlich weiter; ganz besonders gilt dies in Sachen Hardware- und Softwaretechnologien.

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Fabriksicherheit für
Industrie 4.0

David Kotarski

Industrie 4.0 bietet die Chance in zuvor weit entfernte Märkte vorzudringen. Auch die flexiblere Gestaltung der Fertigung mit Hilfe autonomer Produktionsobjekte und der stetig steigende Grad der Vernetzung können Marktpositionierung verbessern.

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Hybride Simulation
Den besten Grad an dezentraler Produktionssteuerung bestimmen

Sander Lass und Hanna Theuer

Durch den internationalen Wettbewerb und zunehmende Individualisierung der Kundenwünsche stehen produzierende Unternehmen großen Herausforderungen gegenüber. Ein möglicher Ansatz zur Lösung ist der Einsatz neuer Technologien und Organisationsstrategien wie AutoID oder dezentralisierte Produktionssteuerung. Allerdings ist die Auswahl für den spezifischen im Unternehmen vorliegenden Prozess oft aufwendig und kostenintensiv. Hybride Simulation als Kombination von Modellfabrik und der Digitalen Fabrik bietet hier Vorteile.

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Sichere Fabrikschnittstellen im Cloud Manufacturing
Nutzen und Risiken

Philipp Holtewert, Khoi Tran und Michael Lickefett

Cloud Manufacturing bietet produzierenden Unternehmen die Möglichkeit, eine Effizienzsteigerung von Unternehmensprozessen zu erreichen. Es handelt sich dabei um eine Cloud-basierte Plattform für Manufacturing Apps, die eine schnelle Nutzung von Services zulässt, ohne diese als Softwarelösungen im Unternehmen zu implementieren. Der Beitrag betrachtet sowohl Nutzen als auch Sicherheitsaspekte.

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Interview

Industrie 4.0 in der Einzelfertigung

productivITy hat mit Ingo Körner gesprochen. Er ist Geschäftsführer der Broetje- Automation GmbH, die kundenindividuelle Fertigungslinien für die Luftfahrtindustrie herstellt.

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Anforderungen an die Integration von iPhones in die Unternehmens-IT

Patric Mitzakoff

Kaum ein erfolgreiches Unternehmen kann es sich leisten, auf die Kommunikationsmöglichkeiten zu verzichten, die Smartphones heute bieten. Laut den Marktforschern aus dem Hause IDC wächst der Smartphone-Markt weltweit in 2011 rasant weiter. Auch die Zahl der Mitarbeiter, die ihre privaten Smartphones im Unternehmen nutzen, steigt von Jahr zu Jahr. Mittlerweile drängen immer mehr Geräte aus dem Consumer-Bereich auf den Markt, die über eine beträchtliche Funktionalität verfügen: Einige haben dabei den Status von Kult bzw. Life-Style Produkten erreicht. Mehr und mehr entsteht der Wunsch der Mitarbeiter, selbst entscheiden zu können, mit welchem Endgerät sie arbeiten wollen. Eines der beliebtesten Smartphones in dieser Hinsicht ist das iPhone.

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Sicherheitsrichtlinien für den Einsatz mobiler Endgeräte

Michael Föck

Die erste technische Revolution war die Einführung des PC, die zweite Revolution die Einführung des mobilen Telefons, die dritte Revolution war das Internet und jetzt wachsen alle Techniken zur Digitalwirtschaft zusammen. Dadurch ergeben sich neue Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche, zusätzliche Herausforderungen. Über mobile Endgeräte ist der Zugang zur IT-Infrastruktur eines Unternehmens ortsunabhängig möglich. Weil ein Smartphone immer und überall verfügbar ist, kann es aber auch immer und überall angegriffen werden.

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Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch
Wearable Computing
Ein neuer Ansatz für das Informationsmanagement
am Beispiel der Automobillogistik

Bernd Scholz-Reiter, Carmen Ruthenbeck, Florian Harjes und Christian Meinecke

Eingebettet in zentrale Planungs- und Steuerungsstrukturen wird der Informationsfluss in der Logistik größtenteils in separaten Prozessen oder Teilprozessen realisiert. Dies führt zu vermehrtem Aufwand und Verzögerungen bei der Abwicklung der logistischen Kernprozesse. Besonders trifft dies auf mobile Arbeitsprozesse, beispielsweise in der Automobillogistik, zu. Hier bieten Wearable Computing Systeme die Möglichkeit, durch Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien die Informationsgenerierung, -verteilung und -nutzung direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dadurch wird eine Entlastung des Anwenders ermöglicht, sodass sich dieser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann.

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