Produktionslogistische Optimierung einer Fabrik 
auf Basis einer Business App

Tobias Heinen und Tim Busse

Durch die Wertschöpfung in Fabriken entsteht ein Großteil der Wirtschaftskraft. Gleichzeitig führen Umplanungen in Fabriken oft zu einer Einschränkung ihrer Performance. Ein Entwicklungsprojekt fokussiert nun einen Lösungsansatz für dieses Problem: Mit einer Business App wird der Weg zu einer optimierten Fabrik strukturiert dargestellt und mit Anwendungen so unterlegt, dass betriebliche Nutzer selbstständig eine Verbesserung erreichen können.

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Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt
Wie Durchlaufzeiten bei komplexen und variantenreichen Produkten reduziert werden können

Josef Wüpping und Natali Wiebe

Die steigende Produktvielfalt und damit einhergehende Komplexität ist ein Problem mit dem sich, mehr oder weniger ausgeprägt, fast jedes Unternehmen befasst. Die Ausbringungsmenge bleibt unter dem eigentlichen Niveau, der Aufwand in der Angebots- und Auftragsabwicklung ist höher als nötig und die Kundenzufriedenheit bzgl. Lieferzeit und Liefertreue könnte auch besser sein. Intuitiv wissen diese Unternehmen häufig, woran das liegt. Die Komplexität der Prozessabläufe und wechselnde Engpässe verstellen aber den Blick auf die Lösung. Die Hürde besteht darin, Kundenanforderungen zu erfüllen, ohne die internen Aufwände und damit Komplexität zu steigern sowie die Liefer- und damit Durchlaufzeit zu verringern.

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Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt
Fragestellungen und Handlungsfelder in Wissenschaft und Technik

Michael Teucke, Dirk Werthmann und Aljoscha Warns

Verminderte Leistungsfähigkeit und Sinnesschärfen älterer Beschäftigter müssen von Unternehmen im zunehmenden Maße durch eine gezielte (informations-)technische Unterstützung kompensiert werden. Bislang ist allerdings der Beitrag, den Technologien des Ambient Assisted Working für die soziale und ökonomische Teilhabe älterer Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt leisten können, unklar. Eine empirische Studie zum Potenzial von mobilen Computertechnologien wird derzeit im Projekt EUNA durchgeführt und soll hierzu gesicherte Erkenntnisse bringen und geeignete Handlungsfelder identifizieren.

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Kundenorientierung in der Technologieentwicklung

Thomas Pottebaum und Thorsten Störmer

Eine konsequente Kundenorientierung wird fast schon axiomatisch als Lösung zur Erzielung von kundengerechten und erfolgreichen technischen Innovationen postuliert. Fraglich ist dabei, wie Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt werden kann, ohne dass der betrachtete potenzielle technologische Lösungsraum eine starke Einschränkung erfährt. Der Beitrag stellt daher einen Ansatz vor, wie über eine funktionsorientierte Formulierung von Anforderungen und Bedürfnissen die Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt wird, ohne gleichzeitig den Lösungsraum für innovative „Technology Push“-Lösungen deutlich einzuschränken.

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Entwicklungstendenzen in der Robotik

Heinz Wörn

Generell werden unter dem Begriff Robotik in mehreren Achsen bewegliche und frei programmierbare Geräte verstanden, welche mit Werkzeugen und Sensoren ausgerüstet sind und die Aufgaben in der Produktion und im Service durchführen. Während Industrieroboter heute als Standardbausteine zur Automatisierung in vielen Produktionsbereichen eingesetzt werden und eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, stehen die Serviceroboter noch am Anfang ihrer Markteinführung und verkörpern zukünftige Chancen.

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Messung der Kundenzufriedenheit

Peter Pautsch, Siegfried Steininger

Die Auswertung von Reklamationen ist mehr als unzureichend, um die Kundenzufriedenheit zu bewerten. Ein gut konzipiertes und umgesetztes Befragungskonzept ist die Grundlage für die ständige Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen. Deshalb sollte jedes Unternehmen ein Instrument zur Messung und Bewertung entwickeln. Die Integration dieses Instruments in ein Qualitätsmanagementsystem ist möglich und sollte Teil jeder Initiative zur Verbesserung der Qualität sein.

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Der Modulare Produktionsbaukasten - Teil 1

Hubert Waltl und Horst Wildemann

Die Modularisierung der Produktion beschreibt die standortübergreifende Standardisierung von Organisationselementen, Produktionsprozessen und Ressourcen. Dabei wird die Modularisierung der Produktion von der Modulstruktur des zu fertigenden Produktes abhängig. Auf diese Weise können Produktionsprozesse und -anlagen für die Fertigung anderer Produkte wiederverwendet und einheitliche Best-Practice-Lösungen werksübergreifend implementiert werden. Modul- und Produktionsstruktur sind hierbei eng miteinander zu verknüpfen, da erst durch eine integrierte Betrachtung die vollständige Erschließung der Standardisierungspotenziale ermöglicht wird.

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