Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Bernd Scholz-Reiter, Alice Kirchheim, Matthias Burwinkel, Wolfgang Echelmeyer, Moritz Rohde und Kolja Schmidt

Die automatische Entladung von Massenstückgütern und deren automatisierte Überführung in die logistischen Systeme ist eine große technische Herausforderung. Bisherige Forschungsarbeiten sind in der Lage eine Lage- und Positionsbestimmung von kubischen Stückgütern durchzuführen und die Stückgüter mit einer angepassten Handhabung aus dem Ladungsträger zu entnehmen. Der Einsatz hat gezeigt, dass unterschiedliche Umgebungen, sich ändernde Stückgüter und deren Zustand die Weiterentwicklung zu einem anpassungsfähigen technischen System erfordern. Innerhalb des Beitrags stellen wir daher ein Konzept zur Lösung dieser Herausforderung vor, indem kognitive Methoden und Technologien in die Teilsysteme Objekterkennung, Robotersteuerung und Handhabung zu integrieren und zu einem Gesamtsystem zusammenzufügen.

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Autonome Roboter mit Lernalgorithmus
Eine Grauzone in Haftungsfragen?

Michael Decker

Roboter sollen möglichst flexibel in unterschiedlichen Handlungsumgebungen und -zusammenhängen agieren können. Um das zu realisieren, werden Lernalgorithmen entwickelt, die ein Lernen nach dem Vorbild der Natur ermöglichen. Wenn eine so lernende Maschine einen Schaden verursacht, stellt sich die Frage, wer diesen verantwortet. Es kann eine Grauzone zwischen Produkt- und Halterhaftung entstehen. Ausgehend von Ersetzbarkeitskriterien wird ein konkreter Vorschlag unterbreitet, wie man mit dieser Grauzone umgehen könnte.

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RoboScan’14
Neueste Erkenntnisse der Onlinestudie zum Markt der Robotik-Logistik

Ann-Kathrin Rohde und Michael Freitag

Um Lösungen passgenau für die Herausforderungen in der Logistik zu entwickeln, ist es notwendig, den aktuellen Status sowie Zukunftstrends des Marktes zu kennen. Das BIBA führt seit 2007 eine Studienreihe durch, die aktuell im Zweijahresrhythmus erscheint und den Status Quo des Einsatzes von Robotik in der Logistik ermittelt. In diesem Jahr hat das BIBA die Studie RoboScan’14 mit dem Schwerpunktthema „Mensch-Maschine-Interaktion“ durchgeführt. In diesem Beitrag werden die Hauptaussagen der Studie präsentiert und Ergebnissen aus den Vorjahren gegenübergestellt.

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Logistik-Diagnose im Logistik-Controlling der Serienfertigung

Gregor von Cieminski und Peter Nyhuis

Mittels des Logistik-Controllings können Industrieunternehmen die logistische Leistung betreffende Problemfelder und Verbesserungspotenziale ermitteln. Darauf aufbauend lassen sich durch die Logistik-Diagnose die Problemursachen und geeignete Verbesserungsmaßnahmen auf praktische Weise bestimmen.

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Materialflusssysteme für wandelbare Fabrikstrukturen

Willibald A. Günthner, Markus Heinecker und Michael Wilke

Der Trend zum Mass Customization führt zu einem grundlegenden Neuaufbau der Fabrikstrukturen. Zukünftige Fabriken müssen in der Lage sein, sich schnell auf die individuellen Kundenwünsche einstellen zu können. Dies verlangt kurze Reaktionszeiten und eine sehr hohe Flexibilität im Aufbau und in den Abläufen.

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Zielgruppenspezifische, modulare Weiterbildungskonzepte
Einsatzpotenziale von Robotik in der Logistik

Jessica Blings, Frank Molzow-Voit, Florian Plönnigs, Moritz Quandt, Moritz Rohde und Sebastian Augustin

Der Einsatz von Robotik in der Logistik steht aufgrund der hohen Anforderungen an die Flexibilität, der eingesetzten Lösungen und einer überwiegend dynamischen Auslastung großen Herausforderungen gegenüber. Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird das Potenzial von Robotiklösungen bisher wenig in Anspruch genommen. Durch die Entwicklung eines zielgruppenorientierten, modularen Weiterbildungskonzeptes, welches sich an robotikanwendende und -interessierte Unternehmen richtet, sollen diese Hemmnisse gegenüber Robotik in der Logistik abgebaut werden.

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