Automobilindustrie, Medizintechnik und Industrie 4.0

Mit neuen Themen und Formaten unterstützt die SEMICON Europa 2015 die Entwicklung der Halbleiterindustrie in Europa. Die europäische Leitmesse für die Halbleiterbranche findet vom 6. bis 8. Oktober 2015 in Dresden statt. Erwartet werden über 400 Aussteller und mehr als 6.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt. Mit einer inhaltlichen Neuausrichtung reagiert SEMI auf aktuelle Trends. So bringen die zunehmende Integration neuer Technologien und der verstärkte Einsatz von Smart Systems nicht nur hervorragende Marktchancen für europäische Unternehmen. Sie machen auch eine deutlich engere Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich.
SEMI Europe (Berlin)
www.semi.org



Wie lernt man im Unternehmen der Zukunft?

Das FIR an der RWTH Aachen hat auf der diesjährigen Hannover Messe aktuelle Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt ELIAS vorgestellt. Im Projekt ELIAS werden neue Ansätze und Konzepte zur lernförderlichen Gestaltung von Arbeits- und Produktionssystemen entwickelt. Auf der Messe wurden dazu zwei exemplarische Lernlösungen gemeinsam mit den Partnern der MTM-Vereinigung, der memex GmbH und der babiel GmbH, vorgestellt: ein visuelles Montageassistenzsystem für Routinearbeit in der Produktion und ein Head-mounted-Display für die visuelle Unterstützung technischer Facharbeit im Service. Das Ergebnis des Forschungsprojekts ELIAS wird ein Planungstool sein, das Unternehmen dabei unterstützt, arbeitsorientierte Lernformen in Verbindung mit entsprechenden Technologien für ihren jeweiligen Unternehmenskontext zu konfigurieren.
FIR e. V. an der RWTH Aachen
www.fir.rwth-aachen.de/forschung



Roll-Out und MES-Module für Maschinen- und Werkzeugbauer

Das PSI-Tochterunternehmen PSIPENTA Software Systems GmbH wurde von der Scherdel-Gruppe mit der Implementierung der ERP-Suite PSIpenta und MES-Modulen in zunächst zehn Werken bzw. Tochter- unternehmen beauftragt. Das Ziel ist die Vereinheitlichung der IT- und Prozesslandschaft der Maschinen- und Werkzeugbauer innerhalb der Unternehmensgruppe. Die Wahl fiel auf den ERP-Standard PSIpenta, da das System sowohl die branchenspezifischen Prozesse des Maschinen- als auch des Werkzeugbaus, einschließlich der Anforderungen wie z. B. das Exotenhandling, optimal abdeckt und PSIPENTA über umfangreiche Projekterfahrungen in beiden Branchen verfügt.
PSIPENTA Software Systems GmbH
www.psi.de



Bestseller in neuer Auflage

Die perfekte Produktion lässt sich nicht von heute auf morgen erreichen. Man kann aber systematisch darauf hin arbeiten. Wie, das erklären Jürgen Kletti und Jochen Schumacher in der 2. Auflage des MPDV-Bestsellers „Die perfekte Produktion“ und beweisen damit, dass man auch Perfektes noch besser machen kann.
Viele Unternehmen produzieren heute noch ineffizient, wertvolle Potenziale bleiben ungenutzt. Hier setzt das Fachbuch „Die perfekte Produktion“ an und erklärt fachlich fundiert und Schritt für Schritt, wie Verschwendungen aller Art identifiziert, reduziert und in vielen Fällen auch komplett eliminiert werden können.
Dabei ist eine Kombination aus schlanken Prozessen (Lean Manufacturing) und wirksamen IT-Tools (Lean IT) wie beispielsweise einem Manufacturing Execution System (MES) nötig, um die oftmals eingefahrenen Abläufe aufzubrechen und effizienter zu gestalten. Ohne die Mitwirkung der Mitarbeiter aller Ebenen ist das nicht machbar. Daher behandeln die Autoren auch das Themenfeld Change Management.
Dass Lean-Methoden definitiv nicht in die Jahre gekommen sind, belegen Kletti und Schumacher in dieser 2. Auflage durch eine ausführliche Einordnung in das aktuelle Hypethema Industrie 4.0. Die Vernetzung der Produktion allein führt noch nicht zum Erfolg –erst die Digitalisierung effizienter Prozesse verspricht langfristige Wettbewerbsfähigkeit.



Mehr Planungssicherheit

Der Einzelfertiger SN Maschinenbau hat sich entschieden, das Auftragsmanagementsystem ams.erp unternehmensweit einzuführen. Die Implementierung begann im Mai mit einer umfassenden Geschäftsprozessanalyse. Der Echtstart der neuen Geschäftssoftware ist für Ende 2015 geplant. SN will das speziell für die Anforderungen der Einzel- und Auftragsfertigung ausgelegte ERP-System nutzen, um seine Organisationsstrukturen zu verbessern und mehr Planungssicherheit für sein zukünftiges Wachstum zu gewinnen.
ams.Solution AG
www.ams-erp.com



Produktion bequem per App überwachen

Ab sofort bietet der MES-Spezialist FASTEC eine Android- und iOS-App für sein Manufacturing Execution System FASTEC 4 PRO an. Mit dieser Alarm-App lässt sich das Alarmmodul des MES auf Smartphones oder Tablets erweitern. Damit kann die Produktion überwacht werden, ohne dass der zuständige Mitarbeiter in direkter Maschinennähe sein muss. Denn sobald eine Störung eintritt – Material fehlt, Maschine steht etc. –wird der Mitarbeiter direkt über sein Smartphone oder Tablet alarmiert, kann die Alarmierung quittieren und Maßnahmen einleiten, um die Störung schnellstmöglich zu beheben. Die Alarm-App ist im App Store und im Google Play Store erhältlich und kann kostenlos heruntergeladen werden.
FASTEC GmbH
www.fastec.de



Herausforderungen im digitalen Wandel

Industrie 4.0 ist 2015 längst nicht nur Trendthema der Industrie. Auch die Anbieter betriebswirtschaftlicher Unternehmenslösungen beschäftigen sich zunehmend damit, darunter auch Prodware, einer der größten Microsoft- Partner in der EMEA-Region. Laut einer aktuellen Studie des BITKOM birgt die vierte industrielle Revolution zwar viel Potenzial für mittelständische Firmen in Deutschland, die Umsetzung findet jedoch bislang vornehmlich in großen Unternehmen und Konzernen statt.  Wer künftig als Mittelständler wettbewerbsfähig bleiben will, so der Spezialist für Unternehmenssoftware, muss sich den folgenden drei Herausforderungen stellen: Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse, umfassende Datenauswertung und Standards statt Inseln.
Prodware Deutschland AG 
www.prodware.de



IT-Sicherheit:
(k)ein KO-Kriterium für Industrie 4.0

Die vierte industrielle Revolution läutet einen Paradigmenwechsel in der industriellen Fertigung ein: Indem sich immer mehr Fertigungsbetriebe in Wertschöpfungsverbünden miteinander vernetzen, öffnet sich die bislang nahezu hermetisch abgeschottete Produktions-IT der Außenwelt. Dadurch entstehen neue Sicherheitsrisiken. Die Software AG präsentiert neue Sicherheitskonzepte für vernetzte Produktionsumgebungen in der Publikation „Industrie 4.0 – ein praxisorientierter Ansatz“.
Weitere Informationen: http://www.ks-energy-verlag.de/
Software AG
www.softwareag.com



Grundlagenforschung für Industrie 4.0

Neben dem praxisnahen Lösungsansatz braucht Industrie 4.0 auch Standardisierung, um langfristig lebensfähig zu sein. Mit dem CP-Class-Schema zur Benennung von Komponenten im 4.0-Umfeld bringt Markus Diesner, Product Marketing Manager Sales bei MPDV Mikrolab GmbH, den VDI/VDE GMA Fachausschuss 7.21 „Industrie 4.0“ deutlich voran. Dazu definiert Diesner mit CP-Class ein einfaches Schema zur Benennung und Klassifizierung von Komponenten im Industrie 4.0-Umfeld. Im Wesentlichen steht dahinter eine Einordnung von Maschinen, Sensoren, Produkten und sonstigen Gegenständen der industriellen Welt nach zwei charakterisierenden Fähigkeiten: Kommunikationsfähigkeit und Bekanntheitsgrad im jeweiligen Informationssystem. CP-Class dient bereits mehreren VDI-Statusreports als Basis und wird auch im neuen Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0 verwendet. CP-Class ist dabei sowohl wissenschaftlich eindeutig als auch plakativ. Weitere Informationen zu CP-Class unter http://mpdv.info/cpclass
MPDV Mikrolab GmbH
www.mpdv.de



Kostenkalkulation in der Produktentwicklung

Die Software-Suite simus classmate analysiert automatisch geometrische, topologische und Informationen wie Oberflächengüte, Passungen und Toleranzen, die in 3D-Modellen von CAD-Systemen enthalten sind. Durch Integrationen mit führenden 3D-Systemen wie Creo Parametric, Solid Edge, Solid Works, Inventor, CATIA oder NX können nun direkt aus deren Benutzeroberflächen heraus Kalkulationen des aktuellen Bauteiles ausgelöst werden. Daraufhin ermittelt ein internes Regelwerk die verwendeten Formelemente und ordnet aus sogenannten Technologie-Datenbanken die erforderlichen Arbeitsgänge zu. In Technologie-Datenbanken sind Fertigungseinrichtungen, Werkzeuge, Schnittwerte, Werkstoffinformationen und Kalkulationsgrundlagen des Unternehmens hinterlegt. Damit bestimmt classmate PLAN die Technologiefolgen, ermittelt geeignete Maschinen und Werkzeuge sowie die Herstellzeiten nach REFA. Der Bezug zu jedem einzelnen geometrischen Element bleibt erhalten.
simus systems GmbH
www.simus-systems.com



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