Produktkonfiguration auf der Grundlage dynamischer Dokumentstrukturen

Erik Oestreich und Tobias Teich

Der Automobilmarkt für Fahrzeuge der Oberklasse ist in den letzen 10 Jahren gegen den allgemeinen Trend um mehr als 80% gewachsen. Neben den Serienmodellen dieser Klasse stehen dabei immer stärker die individuellen Wünsche der Kunden im Mittelpunkt des Interesses. Die Hersteller begegnen diesem Trend mit einer großen Palette exklusiver Pakete, mit deren Hilfe sich fast jeder Kundenwunsch erfüllen lässt. Vertriebsseitig wird dieser Prozess heute bereits durch den Einsatz internetbasierter Produktkonfiguratoren gut unterstützt. Ein anderes Bild zeigt sich im Bereich der Arbeitsvorbereitung. Hier fehlen oftmals geeignete Systeme für eine durchgängige informationstechnische Abbildung individueller Produktspezifikationen. Ein neuer Ansatz zur Produktkonfiguration kann an dieser Stelle Abhilfe schaffen.

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Konzeption eines Produktkonfigurators für einfache spanabhebende Werkzeuge zur Bohrungsfeinbearbeitung
Dargestellt am Beispiel der MAPAL Dr. Kress KG

Ralf Wackenhut , Manfred Rössle

Der Auftragsabwicklungsprozess mit seinen einzelnen Bausteinen ist effizient zu gestalten. Prozesskettenübergreifende Produktkonfiguratoren oder auch Prozesse, die unter Schlagwörtern wie „RapidSales and Engineering“ bekannt sind, werden zunehmend wichtig. Im Folgenden wird genau diese Problemstellung erörtert und auf einen Produktbereich der MAPAL Dr. Kress KG, einem Spezialisten für Präzisionswerkzeuge für die Bearbeitung kubischer Bauteile, angewendet.

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