Detaillierungsgrad von Simulationsmodellen

Philipp Holtewert, Jonathan Oesterle, Axel Bruns und Helmut Wirtz

Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, einen Ansatz für die Festlegung des richtigen Detaillierungsgrads für ein Simulationsmodell bei gegebenem Budget des Kunden zu finden. Dieser formuliert in der Regel eine recht undefinierte Fragestellung abgeleitet aus einem bestehenden Problem im Unternehmen. Somit ist zunächst eine eindeutige Zielformulierung notwendig, um den Kundennutzen zu definieren. Zur Erreichung des Kundennutzens wird der hier beschriebene Ansatz verwendet, durch welchen aus den Systemmerkmalen eines Simulationsmodells und dem damit verbundenen Detaillierungsgrad der Kostenaufwand des Kunden kalkuliert werden kann. 

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Mit Materialflusssimulation zu effizienteren Prozessen

Horst Meier, Sebastian Khalaf und Björn Krückhans

Die erhöhten Anforderungen und die daraus resultierenden komplexer werdenden Herstellungsprozesse zwingen Automobilzulieferer zu immer effizienteren Fertigungsverfahren. Selbst bei innovativen Produktionsverfahren, wie dem Presshärten, müssen sich Zulieferer einem immer stärker aufkommenden Konkurrenzkampf stellen. Es zeigt sich, dass mit Hilfe von Materialflusssimulation ein immenser Beitrag zur effizienten Produktion geleistet werden kann.

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Optimierte Steuerung von Logistikprozessen
Simulationsbasierte Optimierung auf Basis leistungsfähiger Open Source Simulation

Torsten Hildebrandt und Bernd Scholz-Reiter

Optimierte, an die Besonderheiten eines Logistiksystems angepasste Prioritätsregeln für die Reihenfolgeplanung sind eine neue Möglichkeit für eine bessere Zielerreichung in logistischen Prozessen. Dieser Beitrag stellt die Simulationsbibliothek jasima vor, deren Effizienz und leichte Anpassbarkeit es ermöglicht, auch für komplexe Szenarien derartige Regeln zu erstellen. Es werden die Möglichkeiten der Simulationsbibliothek und Potentiale optimierter Prioritätsregeln am Beispiel der Halbleiterfertigung vorgestellt.

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Schlanke Intralogistik bei ungerichteten Materialflüssen

Martin-Christoph Wanner, Jan Sender und Oliver Herzig

Der vorliegende Artikel beschreibt, wie die Materialflusssimulation bei der Intralogistikplanung eingesetzt werden kann. Der Fokus liegt dabei auf der Einführung eines schlanken Logistiksystems für Hallenaußenbereiche. Aufgrund hoher Variantenvielfalt und gewachsener Strukturen liegen hier häufig keine wertstromgerechten Werkslayouts vor. Es stellt sich die Frage, ob schlanke Logistiksysteme dennoch sinnvoll einsetzbar sind. Dafür wurde ein Simulationsmodell zur Materialflussanalyse entwickelt.

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Entwicklung eines Augmented Reality Trainingssystems

Jan A. Neuhöfer, Barbara Odenthal, Marcel Ph. Mayer, Nicole Jochems und Christopher M. Schlick

Die fortschreitende Automatisierung und der absehbare Fachkräftemangel erfordern eine bessere Organisation der Arbeitsprozesse in der Fertigung und in angrenzenden Bereichen. Vor diesem Hintergrund wird die optimierte Funktions- und Arbeitsteilung von Menschen und Robotern im Sinne der direkten Mensch-Roboter-Kooperation ein relevantes Thema werden. Diese ist allerdings aus Sicht der Sicherheitstechnik und des Arbeitsschutzes kritisch, da die bislang geforderte Separation zwischen dem Gefahrenbereich des Roboters und der Arbeitsperson bei einem Kooperationsansatz aufgegeben werden muss.

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Simulation zur Entkopplung von manuellen und automatisierten Arbeitsstationen

Dominik Petzelt, Frederik Kolinke und Jochen Deuse

In einem verketteten Montagesystem sind optimal ausgelegte Puffer ein entscheidender Faktor für die Leistung und Auslastung des Gesamtsystems. Dies liegt u. a. darin begründet, dass der Mensch selbst in hoch automatisierten Montagesystemen eine wesentliche Rolle spielt und die Streuungen der individuellen Ausführungs- bzw. Verteilzeiten berücksichtigt werden müssen, um eine optimal synchronisierte Abstimmung von Mensch und Maschine zu erhalten. Mit Hilfe von Simulationen können verkettete Montagesysteme und ihre Entkopplungs­puffer detailliert untersucht und hinsichtlich ihrer Leistung bewertet werden. Für eine umfassende Bewertung von Puffern ist des Weiteren eine Betrachtung des Montagesystems unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erforderlich. Auch hierzu liefert die Simulation wichtige Kennzahlen.

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Wandlungsfähigkeit in Produktion und Logistik

Norbert Gronau

Die Wandlungsfähigkeit gilt als erstrebenswerte Eigenschaft von Produktionssystemen. Regelmäßig stellt sich jedoch bei Investitionsvorhaben die Frage: wie kann die Vorteilhaftigkeit der Wandlungsfähigkeit nachgewiesen werden? Der Beitrag stellt einen systemorientierten Ansatz der Wandlungsfähigkeit vor und erläutert, wie die Eigenschaften, die zur Wandlungsfähigkeit führen, im Labor nachgewiesen werden können.

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