Cardboard-Engineering
Kostensenkungspotenziale in der industriellen Automation

Pawel Gorecki und Peter Pautsch

Intensiver Wettbewerb und die hieraus resultierenden hohe Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Betriebsmittel zwingen die Unternehmen zu einer gut fundierten Investitionsentscheidung. Cardboard-Engineering, d.h. den Aufbau eines Betriebsmittels mit Hilfe von Kartonage, ist eine Methode, um im Vorfeld der Spezifikation und Beschaffung nicht nur ein auf die Belange des Betriebes maßgeschneiderte Betriebsmittel zu entwickeln, sondern durch die Integration der beteiligten Mitarbeiter in das Projekt alle relevanten Aspekte zu berücksichtigen und ein gemeinsames Handeln im Sinne der langfristigen Unternehmensziele zu bewirken.

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Methoden zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion

Michael F. Zäh, Max von Bredow, Niklas Möller, Bernd Müssig

In den meisten Unternehmen wurde bereits ein Bedarf für Flexibilität in der Produktion identifiziert, aber die Bestimmung des optimalen Maßes an Flexibilität ist immer noch eine große Herausforderung. Modelle, welche Unsicherheiten in der Bewertung berücksichtigen, sind sehr zeitaufwändig und benötigen aufgrund der Komplexität der Aufgabe eine unterstützende Software, welche jedoch oft nur für spezifische Probleme anwendbar ist. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Siemens AG und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften wurde eine Methode zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion entwickelt, welche durch die Software PLANTCALC™ umgesetzt wird.

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Lean Production Controlling

Andreas Syska

Auf dem Weg zur „Schlanken Produktion“ ist es notwendig neue Kennzahlen zu entwickeln, die uns nicht nur nachträgliche Auskunft über die Performance des Produktionssystems geben, sondern die direkt am Ort der Wertschöpfung ansetzen. Im folgenden Beitrag wird ein Konzept für ein Lean Production-Controlling mit Kennzahlen vorgestellt, das auf drei Säulen basiert: der marktseitig wahrgenommenen Performance, den Prozessgrößen und den Treibergrößen.

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Instandhaltungswandel und dessen Auswirkungen
Empirische Untersuchung der Instandhaltungsanforderungen und deren Auswirkung auf das Produktionssystem

Christian T. Stemplinger und Herwig Winkler

Die Instandhaltung (IH) hat die letzten Jahrzehnte einen kontinuierlichen Wandel in der Industrie erfahren, indem die Anforderungen und somit ihr Einfluss auf das Produktionssystem gestiegen sind. Doch jede Branche und jeder Produktionsprozess ist davon auf unterschiedliche Weise betroffen. In dem Beitrag wurden deshalb die jüngsten IH-Entwicklungen in der Automobilzulieferindustrie am Beispiel des Siebdruckprozesses untersucht. Dem ging die Erarbeitung eines Ursachen-Wirkungsdiagramms voraus, das aus aktuellen IH-Studien über den Bedeutungswandel der IH erstellt wurde. Zur Untersuchung des IH-Wandels in der Praxis folgte eine umfangreiche Expertenbefragung. Daraus sind zentrale Einflüsse auf das Produktionssystem abzuleiten und künftige Forschungsbedarfe in der IH zu identifizieren.

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Prozessverbesserung mittels Six Sigma
Anwendung am Beispiel einer Großserienfertigung

Norbert Gronau

Six Sigma ist eine sehr systematische, vollständig auf der gründlichen Analyse detailliert geplanter Versuche beruhende Methode zur Prozessverbesserung. Der Beitrag beschreibt das Vorgehensmodell der Methode und geht anschließend auf einen Anwendungsfall ein, im dem die Fertigung eines kritischen Bauteils einer Motorkomponente untersucht wurde. Trotz großen Zeitdrucks – kurz vor dem Ende der Ramp-Up-Phase – gelang es, das Problem durch Anwendung von Six Sigma-Methoden zu identifizieren und zu beheben.

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Standardisierte Arbeit in der Kleinserienfertigung erfolgreich einführen

Henrike Lendzian, Rainer Schneider und Jochen Deuse

Bei der Einführung schlanker Produktionssysteme insbesondere bei dem Element der Standardisierten Arbeit ergeben sich in der kundenspezifischen Kleinserienfertigung spezielle Herausforderungen. An der TU Dortmund wird aus diesem Grund in Zusammenarbeit mit der Bosch Rexroth AG in Laatzen eine Methodik zur effizienten Einführung entwickelt.

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Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt
Wie Durchlaufzeiten bei komplexen und variantenreichen Produkten reduziert werden können

Josef Wüpping und Natali Wiebe

Die steigende Produktvielfalt und damit einhergehende Komplexität ist ein Problem mit dem sich, mehr oder weniger ausgeprägt, fast jedes Unternehmen befasst. Die Ausbringungsmenge bleibt unter dem eigentlichen Niveau, der Aufwand in der Angebots- und Auftragsabwicklung ist höher als nötig und die Kundenzufriedenheit bzgl. Lieferzeit und Liefertreue könnte auch besser sein. Intuitiv wissen diese Unternehmen häufig, woran das liegt. Die Komplexität der Prozessabläufe und wechselnde Engpässe verstellen aber den Blick auf die Lösung. Die Hürde besteht darin, Kundenanforderungen zu erfüllen, ohne die internen Aufwände und damit Komplexität zu steigern sowie die Liefer- und damit Durchlaufzeit zu verringern.

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Kundenorientierung in der Technologieentwicklung

Thomas Pottebaum und Thorsten Störmer

Eine konsequente Kundenorientierung wird fast schon axiomatisch als Lösung zur Erzielung von kundengerechten und erfolgreichen technischen Innovationen postuliert. Fraglich ist dabei, wie Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt werden kann, ohne dass der betrachtete potenzielle technologische Lösungsraum eine starke Einschränkung erfährt. Der Beitrag stellt daher einen Ansatz vor, wie über eine funktionsorientierte Formulierung von Anforderungen und Bedürfnissen die Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt wird, ohne gleichzeitig den Lösungsraum für innovative „Technology Push“-Lösungen deutlich einzuschränken.

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Entwicklungstendenzen in der Robotik

Heinz Wörn

Generell werden unter dem Begriff Robotik in mehreren Achsen bewegliche und frei programmierbare Geräte verstanden, welche mit Werkzeugen und Sensoren ausgerüstet sind und die Aufgaben in der Produktion und im Service durchführen. Während Industrieroboter heute als Standardbausteine zur Automatisierung in vielen Produktionsbereichen eingesetzt werden und eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, stehen die Serviceroboter noch am Anfang ihrer Markteinführung und verkörpern zukünftige Chancen.

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