Flexibilität – eine Illusion?

Joachim Althaler, Roland Schmidt, Günter Thaler

Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert – die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten.

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Die Symbiose von Produkt-, Produktions- und Unternehmens-IT

Karl M. Tröger

Im folgenden Artikel lesen Sie, wie sich die heutige Softwarelandschaft in Fertigungsunternehmen mit den Anforderungen der Smart Factory verändern wird und welche möglichen Lösungsansätze durch die Auflösung der weitgehend willkürlichen Systemgrenzen denkbar sind. Dabei spielen sowohl die Weiterentwicklung von SCADA- als auch von MDE-Systemen eine zentrale Rolle.

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Schnittstellenmanagement bei kundenindividueller Produktion

Herwig Winkler und Sabine Allmayer

Bei der kundenindividuellen Produktion ist ein durchgängiger Informations- und Materialfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine besonders wichtige Erfolgsvoraussetzung. Schnittstellenprobleme im Informations- und Materialfluss führen zu Störungen bei den Prozessabläufen und wirken sich negativ auf die angestrebten Leistungen und Kosten der beteiligten Partner aus. Es ist daher erforderlich, Schnittstellen in den Informations- und Materialflüssen bei den relevanten Lieferanten, Produzenten und Abnehmern systematisch zu analysieren, zu planen, zu gestalten und zu überwachen. Ein integriertes Schnittstellenmanagement hilft, die Prozessperformance entlang der Supply Chain zu steigern und die Zielsetzungen der kundenindividuellen Produktion zu realisieren.

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Zeitgerechte Planung und Steuerung in der Serienfertigung

Wilhelm Dangelmaier, Tobias Rust und Daniel Brüggemann

Heutige Fertigungsleitsysteme beschränken sich meist auf steuernde Funktionen im Kurzfristbereich und bieten selten Möglichkeiten zur längerfristigen Planung und Regelung der Fertigungsabläufe. Das System OOPUS wurde vom Fraunhofer ALB speziell für die mehrstufige Serienfertigung entwickelt und vereint Planungs-, Regelungs- und Steuerungsfunktionen in einem System.

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Potenziale für die Automobilproduktion
Beitrag von Revenue-Management-Instrumenten zur Steigerung des Deckungsbeitrags bei kundenindividueller Automobilproduktion

Thomas Volling, Andreas Matzke und Thomas S. Spengler

Die Automobilindustrie ist geprägt von einer hoch dynamischen Nachfrage nach kundenindividuellen Produkten und kurzfristig unflexiblen Kapazitäten. Beides zusammen stellt besondere Herausforderungen an den Nachfrage-Kapazitätsabgleich. Der vorliegende Artikel beschreibt Ansatzpunkte und Potenziale des Einsatzes von Revenue-Management-Instrumenten zur Nachfragesteuerung, sodass vorhandene Kapazitäten besser genutzt und dadurch zusätzliche Deckungsbeiträge realisiert werden können.

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Variantenmanagement in der Automobilindustrie
Konzepte und Best-Practices

Ingrid Göpfert und Matthias Schulz

Hohe Variantenzahlen sind in der deutschen Automobilindustrie weit verbreitet und stellen eine wesentliche Herausforderung in allen entsprechenden Prozessen dar. In diesem Artikel werden mögliche Strategien anhand von Praxisbeispielen vorgestellt, um Hersteller, die im Rahmen einer Mass-Customization-Strategie produzieren, bei der Suche nach Optimierungspotenzialen zu unterstützen. Der Artikel basiert auf ca. 20 Experteninterviews mit Vertretern der deutschen Automobilindus-trie. Befragt wurden die Hersteller Audi, BMW, Daimler, Opel, Volkswagen sowie ausgesuchte Zulieferer.

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